Großer Drachenstein - Blick zum Inselsberg

Nach ca. vier Kilometern ist man auf dem Großen Drachenstein angekommen. Am höchsten Punkt der Wanderung hat man 470,5 m ü. NN erreicht. Eines der absoluten Highlights dieser Wanderung - ein sagenhaftes Panorama, dass den Blick über Mosbach bis zum Inselsberg schweifen lässt.
Großer Drachenstein Eisenach

Inhalt der Sagenstation - Großer Drachenstein

Wir sind nun auf dem Drachenstein angekommen. Die Aussicht lässt uns auf den Großen Hörselberg blicken. Im Tal vor uns befindet sich der Ort Mosbach. Mosbach mit seinen ca. 1400 Einwohnern liegt auf einer Höhe von etwa 300 Metern, ca. 2 km vom Rennsteig und 6 km von Eisenach entfernt. Namensgeber des 5 km langen Waldhufendorfes ist der Mosbach, welcher durch den Ort fließt. Der Ortsteil grenzt im Norden und Osten an die Kerngemeinde Wutha-Farnroda, im Südosten liegen Thal und Kittelsthal, im Südwesten die Stadt Ruhla und der Gerstunger Ortsteil Wilhelmsthal. Im Westen von Mosbach befindet sich die Stadt Eisenach. In Wald und Flur entdeckt und hört man viel Unbekanntes. Davon handelt auch unsere nächste Sage.

Die Reinswig - Sage

Der damalige König von England erhob ein Mädchen namens Reinswig aus niedrigem Stand aber von großer Schönheit zur Königin. Die beiden liebten sich aus vollem Herzen, jedoch kam es, dass ihr geliebter Gemahl verstarb. Weil sie ihm für immer treu bleiben wollte, betete sie für die Erlösung seiner Seele. Ihr wurde gesagt, dass der König sein Fegefeuer im weiten Thüringen hatte, im Berg Hörselberg und so begab es sich, dass die fromme und schöne Königin nach Thüringen reiste und sich am Fuße des Berges eine Kapelle bauen ließ, um zu beten. Nach und nach entstand ein Dorf, denn ihre große Dienerschaft brachte den Händlern der Gegend gutes Geschäft. Eines Tages erschienen ihr die Geister des Bösen und zusammen mit dem Geschrei, welches des Öfteren vom Bergesinneren zu hören war, glaubte sie, der Satan hauste hier. Also nannte sie den Ort Satanstedt und da die Sprache lebt, so wurde aus Satanstedt Sättelstädt.
(Quelle: nach Ludwig Bechstein, „Der Sagenkreis der Hörselberge“, Originalausgabe 1835)

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